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Jugend gegen Mauern mit Vorurteilen: Kreative Lindenallee-Schule bereichert Ausstellungsprojekt „Geschlossene Gesellschaft“

geschlossene gesellschaft

Mauern müssen sind immer auf den ersten Blick sichtbar sein. Vorallem nicht jene, die als Metapher für ein Hindernis gelten. Eine Mauer von Vorurteilen ist etwas anderes als eine Mauer rund um ein Grundstück. Doch in beiden Fällen ist ihr Zweck ein gleicher: Der Aufbau einer Grenze, der Versuch, sich von anderen Menschen abzuschotten. Für Mädchen und Burschen der Lindenallee-Hauptschule ein interessanter Aspekt, der sich bei der Auseinandersetzung mit dem einstigen Kriegsgefangenenlager in der Knittelfelder Neustadt ergeben hat. Die vierten Klasse der Schule, die sich aktiv am breitangelegten Schulprojekt rund um die Geschichte der einstige Neustadt nach dem Ersten Weltkrieg beteiligen, haben es sich nicht leicht gemacht. „Heimat - Fremde“ sind die Überbegriffe, denen sie ihre Arbeiten gewidmet haben. Im Mittelpunkt dabei stehen Aufbau und Abriss von Mauern mit Vorurteilen.


Informationen dazu holten sich die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Wochen im Geschichtsunterricht, bei Vorträgen der Knittelfelder Stadtarchivare aber auch direkt vor Ort. Bei einem Erkundungsgang durch die ehemalige Neustadt wurde in zahlreichen Fotografien festgehalten, was an historischen Stätten und Eindrücken noch erhalten geblieben ist. Sie werden in der nächsten Zeit zur Herstellung eines Fotobuches dienen. Danach war in der Schule Kopfarbeit gefragt:
„Um die Themen Heimat und Fremde, wie sie sich auch den ehemaligen Kriegs-gefangenen dargeboten haben, richtig positionieren zu können, haben wir nach Begriffen geforscht, die sich damit auseinandersetzen“, so die beiden Lindenallee-Pädagoginnen Brigitte Stöckl und Maria Sandheigl, die zusammen mit Judith Kowatsch, Corinna Kröpfl und Gerhard Leitner das Betreuerteam bilden. Ein interessantes künstlerisches Projekt wird am Eröffnungstag vorgestellt: Bemalte Schachteln, die sich zu Mauern auftürmen und - je nachdem, ob aufgebaut oder abgerissen wird - auf die gesammelten Heimat-Fremde-Begriffe aufbauen.  Schulleiter Fritz Scheikl freut sich dabei nicht nur über das Engagement seiner Lehrer und Schüler. Bei einem Rundgang durch die kreative Schulwerkstätte konnte er die beiden Vorstände der Sparkassen-Privatstiftung, Herbert Aigelsperger und Fritz Kaufmann, über den Projektbeitrag der Lindenallee-Hauptschule informieren und ihnen für die bereitgestellte Förderung danken.

Sparkasse der Stadt Knittelfeld Privatstiftung

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