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Volkshilfe Knittelfeld noch mobiler: Neuer Transportbus wird auch durch die Stiftung getragen

Volkshilfe

Wenn es darum geht, sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft Hilfe zu bieten, ist das Murtal ein fruchtbarer Boden. Diese Feststellung jedenfalls kann der Bezirkschef der Volks-hilfe Knittelfeld, Hubert Ritzinger, machen. Der neue Transportbus, der im Rahmen einer Feierstunde am vergangenen Wochenende offiziell in den Dienst gestellt wurde, ist eine finanzielle Gemeinschaftsleistung zahlreicher Sponsoren. Betriebe und Institutionen aus den Bezirken Knittelfeld, Judenburg und Murau hatten sich spontan bereiterklärt, den Ankauf des 40.000 Euro teuren Fahrzeuges durch Förderbeiträge möglich zu machen. Dafür gibt’s Werbung auf den Außenflächen des Busses, der sowohl für den Transport von Betten und Hilfsgeräten wie auch für Personen Verwendung finden wird.


Ausgangspunkt ist das in der Mozartstrasse gelegene Sozialzentrum der Volkshilfe Knittelfeld. Hier werden die Aktivitäten in den beiden Hauptbereichen „Kinderbetreuung“ und „Mobile Dienste“ gesteuert. Die letzten Jahre haben zu einer immer größeren Inanspruchnahme dieser Dienstleistungen geführt: Fast 40 Mitarbeiter - von diplomierten Krankenschwestern und Pflegehelferinnen bis zu Heimhilfen - stehen für die tägliche Betreuung von mehr als 180 Klienten in den Gemeinden Knittelfeld, Spielberg, Gaal und Flatschach bereit. Der zeitliche Aufwand ist enorm: „Im vergangenen Jahr haben wir fast 21.000 Einsatzstunden ver-zeichnet“, so Volkshilfe-Bezirkschef Hubert Ritzinger, der zur offiziellen Übergabe des neuen Transportbusses neben den Sponsoren - unter ihnen Altbürgermeister Fritz Kaufmann als Vertreter der Sparkassen-Privatstiftung, OWG-Chef Herbert Katzmann und Ford-Repräsentantin Eva Konrad - auch Bürgermeister Siegfried Schafarik begrüßen konnte.


Enormes organisatorisches Geschick erfordert auch die von der Volkshilfe angebotene Kinderbetreuung: „Unsere zehn angestellten Tagesmütter sind in allen drei obersteirischen Bezirken tätig und verfügen über die gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungen“, so Ritzinger. Vom Sozialzentrum Knittelfeld aus wird übrigens auch die Betriebsführung der Kindergärten in Stadl an der Mur und in Feistritz bei Knittelfeld organisiert.


Der neue Transportbus stellt die Mobilität der Volkshilfe jedenfalls auf neue Beine. Das Fahrzeug ersetzt einen älteren Bus, bei dem auf jeden Komfort - etwa eine Klimaanlage - verzichtet werden mußte. „Das war keine leichte Sache“, erinnert sich Chef-Fahrer Gerhard Weber an die Sozialaktionen für ein Waisenhaus im rumänischen Luncani, das Knittelfeld durch eine rund zehnstündige Anfahrt trennt. Mit dem neuen Sozialbus geht nun vieles leichter: Personenbeförderung oder Transport von Pflegebetten, betreutes Wohnen, Haussammlungen und Ausflüge.

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